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Aktionsplan für Frauen in Forschung und Innovation

Für die Ausarbeitung des EU-Aktionsplans für Frauen in Forschung und Innovation sucht die Europäische Kommission wissenschaftliche Evidenz, Analysen und Perspektiven. Frist ist der 23. Februar 2026.

Grafik mit der Beschriftung: Call for Evidence zum EU-Aktionsplan für Frauen in Forschung, Innovation und Start-Ups. Teilen Sie Ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse und Analysen und tragen Sie dazu bei, den EU-Aktionsplan zu gestalten.

Die Europäische Kommission arbeitet aktuell einen Aktionsplan für Frauen in Forschung, Innovation und Start-ups aus, der die EU bis Ende des Jahrzehnts zum bevorzugten Ort für Frauen in Forschung und Innovation machen soll. Um für den Aktionsplan eine breite und fundierte Wissensbasis zu schaffen, wurde ein Call for evidence ausgerufen. Eingeladen sind Forschende sowie Personen, Institutionen und Organisationen mit Expertise oder Interesse an Geschlechtergleichstellung in Forschung und Innovation, ihre Ansichten in Form von einschlägigen veröffentlichten oder noch nicht veröffentlichten wissenschaftlichen Erkenntnissen, Analysen und Daten einzureichen.

Der Call for evidence, der auch auf Deutsch verfügbar ist, enthält nähere Informationen zum Aktionsplan und kann auf der Website der Europäischen Kommission heruntergeladen werden. Inhaltlich stehen unter anderem folgende Leitfragen im Fokus:

  • Welche spezifischen Hürden erleben Frauen in Forschung, Innovation und Start-up-Unternehmen?
  • Warum entscheiden sich junge Frauen gegen Karrieren im MINT-Bereich?
  • Welche Folgen hat die Unterrepräsentation von Frauen für Leistungsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit?
  • Welche besonderen Herausforderungen ergeben sich aus intersektionaler Perspektive (z. B. für ethnische Minderheiten, Menschen mit Behinderungen, LGBTIQ+-Personen oder verschiedene Altersgruppen)?
  • Welche Faktoren im Investitionsökosystem erschweren Gründerinnen den Zugang zu Frühphasen- und Scale-up-Finanzierungen?
  • Welche Maßnahmen sollten die EU und/oder ihre Mitgliedstaaten treffen, um Gleichstellung, Vielfalt und Inklusion zu fördern?
  • Welche Rolle kann eine koordinierte EU-Reaktion bei der Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt, Mobbing und sexueller Belästigung im Forschungs- und Innovationssystem spielen?