Girls’Day – Mädchen Zukunftstag
Der bundesweite Aktionstag dient der Berufsorientierung und bietet Mädchen und jungen Frauen die Gelegenheit Berufsfelder und Studienfächer kennenzulernen und weibliche Role Models zu treffen.
Dabei geht es auch um Sichtbarkeit: Der Girls’Day macht Frauen in bislang männlich dominierten Bereichen sichtbar und zeigt konkrete Vorbilder, an denen sich junge Frauen orientieren können.
Auch für Fachbereiche, Unternehmen und Personen außerhalb des klassischen MINT-Bereichs bieten sich viele Möglichkeiten, das Berufswahlspektrum von Schülerinnen zu erweitern. Indem sie Einblicke geben und Frauen in unterschiedlichen Karrierephasen zeigen, tragen sie dazu bei, stereotype Bilder aufzubrechen und Berufsperspektiven sichtbar zu machen. meta-IFiF stellt eine Auswahl an Angeboten vor:
Innovative Frauen sichtbar machen
Im Angebot "Starke Frauen der Wissenschaft" des Deutschen Röntgen-Museums lernen die Teilnehmerinnen Wissenschaftlerinnen kennen, die viel bewegt haben und trotzdem oft vergessen wurden. Neben einer interaktiven Führung setzen sich die Teilnehmerinnen aktiv mit den Biografien dieser Frauen auseinander und machen sie mit Druckgemälden sichtbar.
Wissenschaftlerin werden
Das Thema "Wissenschaftlerin werden" wird jedes Jahr am Girls’Day von zahlreichen Forschungseinrichtungen und Hochschulen aufgegriffen. In den Angeboten wird gemeinsam experimentiert und der Frage nachgegangen, was gute Forschung ausmacht. Darüber hinaus haben die Teilnehmerinnen oft die Möglichkeit, im persönlichen Gespräch Fragen an junge Wissenschaftlerinnen zu stellen. Am Max-Plack-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik lernen die Teilnehmerinnen beispielsweise den Alltag von Wissenschaftlerinnen kennen. Am Karlsruher Institut für Technologie erhalten sie mit Experimenten im Labor und mit Computermodellen Einblick in die Arbeit als Klimaforscherin.
Professorin für einen Tag
Auch Führungspositionen in der Wissenschaft sind am Girls’Day Thema: Angebote wie "Einen Tag Professorin sein" oder "Ein Tag als Professorin" machen weibliche Führung in der Wissenschaft erlebbar. Einrichtungen wie die FOM Hochschule Hamburg und die Hochschule Stralsund ermutigen mit solchen Angeboten Schülerinnen, eine wissenschaftliche Karriere als Option für die eigene Berufsbiografie wahrzunehmen.
Gründerin werden
Unter dem Motto "Ein Tag als Gründerin" geben dieses Jahr verschiedene Institutionen und Hochschulen wie das Körber Start-Hub, der UnternehmerTUM MakerSpace und das Digitale Gründerzentrum LAGARDE1 den Girls’Day-Teilnehmerinnen Einblicke in die wichtigsten Schritte einer erfolgreichen Unternehmensgründung, bringen sie mit erfolgreichen Gründerinnen zusammen und ermutigten sie, ihre eigenen Ideen zu verwirklichen.
Ich werde Chefin!
Die DIHK koordiniert gemeinsam mit dem Netzwerk Business Women IHK zum Girls’Day die bundesweite Aktion "Ich werde Chefin". Mit dieser Aktion werden Schülerinnen inspiriert, später einmal ein Unternehmen zu gründen oder zu leiten. Bundesweit erklären teilnehmende Unternehmerinnen und Gründerinnen den Schülerinnen die Idee der Selbstständigkeit und begeistern sie dafür. Weitere Angebote, wie "Ein Tag in der Geschäftsführung" der mytic myticket AG bieten einen Einblick in den Berufsalltag in der Unternehmensführung. Außerdem gibt es die Möglichkeit die Arbeit als Hochschulleitung an der Hochschule Niederrhein kennenzulernen.
Der Girls'Day wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) und ist im Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. (kompetenzz) angesiedelt.