Vergessen, verschwunden, verstreut. Autorinnen um 1800
Lost in ArchivesIm nächsten IFiF-Impulse-Vortrag am 13. Januar 2026 um 18 Uhr geht es auf Spurensuche in Archiven, um Autorinnen, Dramatikerinnen und Kritikerinnen um 1800 (wieder) sichtbar zu machen.
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Existenzen, die nur über Umwege greifbar scheinen – Lebensfragmente, die sich quer durch Europa zerstreuen – Spuren, die ins Nichts führen. Die Leistungen von Frauen, die um 1800 in der Literaturkritik, dem Theater- und Militärwesen tätig waren, lassen sich nur schwer rekonstruieren und finden. Anthologien, Lehrbücher und Literaturgeschichte suggerieren oftmals gar, diese Frauen hätte es nicht gegeben. Die Suche im Archiv zeigt jedoch ein anderes Bild: Um 1800 zückten viele Frauen die Feder und waren zu Lebzeiten weder unbekannt noch unsichtbar. Warum kennen wir sie nicht mehr? Wann haben wir sie vergessen? Und was geht uns dadurch alles verloren?
Dr. Anna Axtner-Borsutzky und PD Dr. Marília Jöhnk vom IFiF-Projekt “Lost in Archives“ zeigen im Rahmen der IFiF-Impulse-Vortragsreihe, wie sie diesen Fragen nachgehen und wie sie diese Frauen (wieder)finden und sichtbar machen, beispielsweise durch eine Wanderausstellung und eine Graphic Novel.
Der Vortrag von “Lost in Archives“ findet am Dienstag, 13. Januar 2026 um 18 Uhr online via WebEx statt. Die Teilnahme ist für alle Personen kostenfrei möglich. Bitte melden Sie sich vorab an. Die Zugangsdaten erhalten Sie wenige Tage vor der Veranstaltung per E-Mail.
Das Projekt “Lost in Archives“ ist an der Goethe-Universität Frankfurt, der Universität der Bundeswehr München und der Ludwig-Maximilians-Universität München angesiedelt. Es wird in der Förderrichtlinie “Innovative Frauen im Fokus“ vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert.