#100TechFrauen

Zukunft sichtbar machen: 100 innovative Frauen in der Tech-Ökonomie

Steckbrief

Institution:
Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung (ISF) München, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Laufzeit:
Oktober 2022 - September 2024
Kontakt:
Dr. Kira Marrs & Anja Bultemeier
kira.marrs@isf-muenchen.de

Aktuelles aus dem Projekt

  • IFiF-Projekte #100TechFrauen

    Gestalterinnen der Tech-Ökonomie geben Einblicke

    Im Online-Magazin informiert das IFiF-Projekt #100TechFrauen über seine Forschungsarbeit und zeigt Frauen in der Tech-Branche – im aktuellen Beitrag geht es um „Enterprise-Architect" Marina Ribke.

Frauen als Promotorinnen der Tech-Ökonomie

In der Tech-Ökonomie wird Zukunft gestaltet und geformt. Dort entstehen in „disruptiven“ In­novationen nicht nur neue Produkte und Services. Die Tech-Ökonomie legt auch die Grundlagen für eine Wirtschaft, in der Innovationen datenbasiert, in einem agilen Arbeitsumfeld und als Produkt kollektiver Lernprozesse grundlegend neu generiert werden. Frauen spielen in diesem Umbruch schon heute eine zentrale Rolle. Dies zeigt unter anderem ihre Offenheit für und Beteiligung an neuen Rollen im Kontext von Agilität, ihr Engagement in Transformationsprozessen sowie ihre Begeisterung und Eignung für interdisziplinäre, crossfunktionale Arbeit mit völlig neuen Kompetenzanforderungen. Wie aber kann es gelingen, dass Frauen mit ihren innovativen Beiträgen zukünftig stärker in Wirtschaft und Gesellschaft wahrgenommen werden? Und: Entstehen für sie in der Tech-Ökonomie neue Möglichkeitsräume?  

Genderinklusive Perspektive

Das Projekt will die Bedeutung und die Innovationsbeiträge von Frauen in der Tech-Ökonomie als „Herzkammer“ der digitalen Transformation sichtbar machen – indem aufgezeigt wird, in welcher Weise Frauen schon heute die Protagonistinnen einer neuen Innovationskultur in Deutschland sind und durch ihre Beiträge Einfluss auf die Gestaltung unse­rer Zukunft nehmen. Diese Frauen verkörpern die Entwicklung hin zu einer neuen und gender­sensiblen Perspektive auf die Tech-Ökonomie. Deswegen macht das Projekt sie einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Damit wird nicht nur ein Beitrag zur Erweiterung der Beschäftigungs- und Entwicklungsmöglichkeiten von Frauen in diesem Zukunftsfeld geleistet, sondern auch zur Verbesserung der Inno­vationskultur in Deutschland insgesamt und zu einem angemessenen, weil genderinklusivem Verständnis der Tech-Ökonomie selbst.

Alles auf einen Blick

Das Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung (ISF) München und die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) bilden ein engagiertes und erfahrenes Projektteam, das seit mehr als zehn Jahren die Karriere- und Entwicklungschancen von Frauen in der digitalen Arbeitswelt erforscht und diese in Kooperation mit Unternehmen, Verbänden und Gewerkschaften gendergerecht gestaltet.

Mit #100TechFrauen wollen wir neue Zugänge zur Tech-Ökonomie schaffen und im Schulterschluss zwischen Wissenschaft und Praxis dafür sorgen, dass sie gendersensibel und menschengerecht gestaltet wird. Die Pionierinnen, die schon jetzt in verschiedenen Rollen und Positionen neue Innovationskulturen vorantreiben, wollen wir sichtbar machen und zu einem starken Netzwerk zusammenführen.

#100TechFrauen richtet sich vor allem an Frauen in Führungspositionen, Gründerinnen von Start-ups, Expertinnen in neuen agilen Rollen und Netzwerkerinnen. Das Projekt adressiert darüber hinaus Entscheiderinnen und Entscheider aus der HR-Community, kleinen und mittelständischen Unternehmen, Verbänden und Gewerkschaften sowie aus den Bereichen, Politik, Bildung und Wissenschaft.    

#100TechFrauen basiert auf Studien zu Dienstleistungs- und Industrieunternehmen und Start-ups, die Vorreiter der Transformation zur Tech-Ökonomie sind. Auf dieser Basis identifizieren wir Frauen, die in diesem Umbruch für neue Innovationskulturen stehen, und präsentieren sie einer breiten Öffentlichkeit. Mit unserem Gender-Innovationskompass entwickeln wir eine neues Gestaltungsinstrument für die Tech-Branche.