Am 11. Februar wird der Internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft begangen. Dieser Tag wurde von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um die gleichberechtigte Teilnahme und Teilhabe von Frauen und Mädchen an der Wissenschaft zu fördern.
Ein wichtiges Instrument zur Bekämpfung der geschlechtsspezifischen Ungleichheit in den Wissenschaften ist der Abbau von Hindernissen und Geschlechterstereotypen, beispielsweise durch Projekte wie den Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag oder die Initiative Klischeefrei. Auch starke Vorbilder spielen eine wichtige Rolle, denn sichtbare Frauen in Forschung und Innovation inspirieren, bringen neue Perspektiven ein und zeigen, wie bedeutend ihr Beitrag für Fortschritt und Innovation ist.
Deshalb stellen wir in diesem Jahr die Leistungen von Forscherinnen aus den IFIF-Projekten in den Mittelpunkt. Kurz und prägnant berichten sie, woran sie aktuell forschen, wie sie zu diesem Schwerpunkt gekommen sind und was sie an ihrer Forschung besonders fasziniert.
Daten und Fakten
Daten und Fakten
Laut dem UNESCO-Institut für Statistik liegt der weltweite Frauenanteil in der Forschungs- und Entwicklungsarbeit bei 31 Prozent. Und aktuelle Daten im Infopool von meta-IFiF zeigen: Je höher die Stufe der akademischen Karriere, desto geringer fällt der Frauenanteil aus (vgl. Leaky Pipeline in der Wissenschaft). Während Frauen unter Studierenden und bei Abschlüssen leicht in der Mehrheit sind, sinkt der Frauenanteil bei Promotionen auf 46,2 Prozent und bei den Habilitationen nochmal um fast zehn Prozentpunkte.