Online-Vortragsreihe IFiF-Impulse

In der Veranstaltungsreihe "Exzellent und trotzdem unsichtbar?! Wege zu mehr Sichtbarkeit für Frauen in Wissenschaft und Innovation" beleuchten Wissenschaftler*innen aus unterschiedlichen Fachdisziplinen die Sichtbarkeit von Frauen in verschiedenen Bereichen von Wissenschaft, Innovation und Gesellschaft und bieten Einblicke in einzelne Aspekte dieser Thematik.

Zu sehen ist eine Grafik, welche das neue Semester der Vortragsreihe IFiF-Impulse ankündigt. Namentlich abgebildet sind die, in diesem Jahr teilnehmenden Projekte: BiPoC Frauen, Digital Hate, PSY:SICHT, WomenInQuantumTech und meta-IFiF

Wie ist es möglich, dass Frauen sich doppelt anstrengen müssen, um die gleiche Sichtbarkeit zu erreichen wie Männer? Warum werden Publikationen von Frauen seltener zitiert als die von Männern?

In der Online-Vortragsreihe IFiF-Impulse stellen die Forschungsprojekte aus der BMFTR-Förderrichtlinie "Innovative Frauen im Fokus" ihre Ergebnisse zu diesen und ähnlichen Fragen vor. Und sie zeigen Lösungswege auf, wie Wissenschaftseinrichtungen und Unternehmen innovative Frauen sichtbarer machen können.

Die Vortragsreihe IFiF-Impulse wird vom Metavorhaben "Innovative Frauen im Fokus" (meta-IFiF) im Rahmen der gleichnamigen Förderrichtlinie des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) koordiniert. Die Projekte der Förderrichtlinie zielen darauf ab, die Sichtbarkeit von Frauen in Wissenschaft, Forschung und Innovation zu erhöhen.

Kommende Vorträge

Die Vorträge finden online via WebEx statt. Die Teilnahme ist für alle Personen kostenfrei möglich.
Bitte melden Sie sich hier zu einem oder mehreren Vorträgen an. Die Zugangsdaten erhalten Sie wenige Tage vor der Veranstaltung per E-Mail.

Critical Faculties: BiPoC+  FLINTA* an Kunsthochschulen. Künstlerische und wissenschaftliche Forschung im Dialog.

Dienstag, 21. April 2026, 12 Uhr
Anujah Fernando, Ülkü Süngün
Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, Universität der Künste Berlin
IFiF-Projekt BiPoC Frauen

Der Vortrag geht von einem zentralen Spannungsverhältnis aus, das gegenwärtige Debatten um Diversität und Gleichstellung prägt: der Ambivalenz von Sichtbarkeit. Im akademischen Feld der Kunsthochschulen wird Sichtbarkeit nicht ausschließlich als emanzipatorische Ressource verstanden, sondern auch in ihren Risiken der Hypervisibilisierung und hinsichtlich von Sicherheitsaspekten reflektiert – insbesondere in Bezug auf BiPoC+ FLINTA* in der Lehre.

Das Forschungsprojekt Critical Faculties. BiPoC+ FLINTA* an Kunsthochschulen untersucht entlang der intersektionalen Verschränkung von Frauen*-Förderung und der Förderung von von Rassismus betroffenen Professor*innen strukturelle Ungleichheiten und institutionelle Ausschlüsse sowie bestehende Strategien des Umgangs damit. Wissenschaftliche und künstlerische Forschungsmethoden treten dabei in einen dialogischen Austausch, um Mechanismen sichtbar und verhandelbar zu machen, die an der Schnittstelle von vergeschlechtlichter und rassismusgeprägter Ungleichheit wirken. Ülkü Süngün und Anujah Fernando geben in diesem Vortrag Einblicke in erste Ergebnisse des bis Ende 2027 laufenden Forschungsprojekts.

Ülkü Süngün ist Projektleiterin des Forschungsprojekts an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Anujah Fernando ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Teilprojekt an der Universität der Künste Berlin.

Die Schattenseiten von Sichtbarkeit: Digitale Gewalt gegen Professorinnen.

Dienstag, 19. Mai 2026, 12 Uhr
Prof. Dr. Clarissa Rudolph, Kyra Schneider
OTH Regensburg
IFiF-Projekt Digital Hate

Der Vortrag beleuchtet, wie akademische Sichtbarkeit mit geschlechtsspezifischen Anfeindungen im digitalen Raum einhergehen kann. Auf der Basis erster Befragungsergebnisse aus dem Forschungsprojekt “Digital Hate” zeigen die Referentinnen Prof. Dr. Clarissa Rudolph und Kyra Schneider welche Erfahrungen Professor*innen mit digitaler Gewalt und mit möglichen Unterstützungsstrukturen seitens der Hochschulen machen. 

Ziel des Vortrags ist es, digitale Gewalt als ernstzunehmendes Risiko für akademische Freiheit und Gleichstellung sichtbar zu machen und Handlungsperspektiven für Hochschulen zu diskutieren. 

Prof. Dr. Clarissa Rudolph ist Projektleiterin des Forschungsprojekt Digital Hate an der OTH Regensburg. Kyra Schneider ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in dem IFiF-Projekt.

Einblicke in psychologische Faktoren, die die Sichtbarkeit von Frauen in der Wissenschaft beeinflussen.

Mittwoch, 10. Juni 2026, 12 Uhr
Antonia Böttcher, Britta Kelch, Farina Koßmann
Hochschule Hamm-Lippstadt
IFiF-Projekt PSY:SICHT

Es gibt zahlreiche strukturelle Barrieren, die die Sichtbarkeit von Frauen in der Wissenschaft beeinträchtigen können. Welche Rolle psychologische Faktoren bei dem Zusammenhang zwischen Sichtbarkeit und Geschlecht spielen, ist bislang wenig untersucht. Welche Bedeutung haben etwa Vertrauen, Ängste oder Persönlichkeitsmerkmale? Genau hier setzt das Projekt PSY:SICHT an.

Im ersten Teil des Vortrags geben die Referentinnen Antonia Böttcher, Britta Kelch und Farina Koßmann einen kurzen Literatur-Überblick zu der Frage, welche psychologischen Faktoren berufliche Sichtbarkeit beeinflussen. Im zweiten Teil des Vortrags werden erste Einblicke in die Ergebnisse der Fokusgruppeninterviews mit Wissenschaftlerinnen aller Statusgruppen präsentiert. Im Mittelpunkt steht dabei die Perspektive der Wissenschaftlerinnen selbst: Welche sichtbarkeitsfördernden oder sichtbarkeitshemmenden Emotionen oder Kognitionen erleben sie bei sich selbst? Und inwiefern können psychologische Faktoren als Ressourcen und Gelingensbedingungen für Sichtbarkeit wirken?

Mit dem Vortrag möchten die Referentinnen die Diskussion über Sichtbarkeit von Frauen in der Wissenschaft um eine psychologische Perspektive erweitern.

Antonia Böttcher, Britta Kelch und Farina Koßmann sind wissenschaftliche Referentinnen im IFiF-Projekt PSY:SICHT, welches an der Hochschule Hamm-Lippstadt angesiedelt ist.

Doing (In-)visibility in Schlüsseltechnologien: Erste Einblicke in fachkulturelle Anerkennungsprozesse in den Quantentechnologien.

Dienstag, 23. Juni 2026, 12 Uhr
Andrea Boßmann, Prof. Dr. Martina Erlemann, Tamar Grosz
Freie Universität Berlin
IFiF-Projekt WomenInQuantumTech

Eine gleichwertige Teilhabe hochqualifizierter Frauen in Schlüsseltechnologien ist bislang nicht erreicht. Die Forschenden in vielen dieser Zukunftsfelder kommen überwiegend aus MINT-Disziplinen, in denen Frauen weiterhin deutlich unterrepräsentiert sind – etwa aus Physik, Informatik und bestimmten Ingenieurwissenschaften. Das gilt auch für die Quantentechnologien, die derzeit als eine der zentralen Schlüsseltechnologien gelten.

Zudem sind die wenigen Frauen in diesen Feldern häufig weniger sichtbar als ihre männlichen Kollegen. Diese mangelnde Sichtbarkeit betrifft sowohl (1) die innerfachliche Sichtbarkeit und Anerkennung in den wissenschaftlichen Fachcommunities, als auch (2) die außerfachliche Sichtbarkeit in Öffentlichkeit, Wirtschaft, Politik und Medien. Innerfachliche Sichtbarkeit zeigt sich etwa in Praktiken der Anerkennung und Wertschätzung, in Preisvergaben, Ehrungen, Einladungen zu Vorträgen oder der Übernahme von Leitungspositionen. Sie bildet zugleich eine wichtige Grundlage für außerfachliche Sichtbarkeit.

Die Fachkulturforschung und die Geschlechterforschung in MINT zeigt, dass in wissenschaftlichen Communities implizite Ein- und Ausschlussprozesse wirken. Diese zeigen sich auch in Praktiken des (Un-)Sichtbarmachens und (Un-)Sichtbarhaltens von Frauen. Wenn es darum geht, exzellente Wissenschaftlerinnen in Schlüsseltechnologien wie den Quantentechnologien angemessen sichtbar zu machen, reicht es daher nicht aus, allein auf individuelle Strategien von Wissenschaftlerinnen zu setzen. Entscheidend sind vielmehr Veränderungen in den Strukturen und Kulturen der Forschung selbst.

Die Referent*innen Prof. Dr. Martina Erlemann, Andrea Bossmann und Tamar Grosz stellen in diesem Vortrag erste Ergebnisse des Projekts WomenInQuantumTech vor, das diese Mechanismen untersucht und in dem gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen Strategien für eine verbesserte Sichtbarkeit und Teilhabe in den Quantentechnologien entwickelt werden.

Prof. Dr. Martina Erlemann ist die Projektleiterin des IFiF-Projekts WomenInQuantumTech. Andrea Bossmann und Tamar Grosz sind in dem Projekt als wissenschaftliche Mitarbeiter*innen tätig. Das Forschungsprojekt ist an der FU Berlin angesiedelt.

Innovative Frauen in Wissenschaft und Wirtschaft sichtbar machen – Handlungsempfehlungen für die Praxis.

Dienstag, 7. Juli 2026, 12 Uhr
Ines Großkopf, Julia Meyer
Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V.
meta-IFiF

Wie können die innovativen Leistungen von Frauen in Forschung, Wissenschaft und Innovation sichtbarer gemacht werden? Das Metavorhaben der BMFTR-Förderrichtlinie „Innovative Frauen im Fokus“ hat Antworten auf diese Frage gefunden und Handlungsempfehlungen für die Praxis erarbeitet. In diesem Vortrag präsentieren die Referentinnen Ines Großkopf und Julia Meyer die Ergebnisse: Konkrete Empfehlungen und Tipps für die Umsetzung von Sichtbarkeitsmaßnahmen sowie inspirierende Beispiele aus der Praxis. Sie richten sich an Akteur*innen aus den Bereichen Gleichstellung und Kommunikation sowie an alle, die sich für eine gerechte Gesellschaft und eine starke Innovationslandschaft engagieren möchten.

Von der Role-Model-Kampagne bis hin zu strukturellen Veränderungen auf Organisationsebene: Es gibt viele kleine und große Möglichkeiten, sich dafür einzusetzen, dass alle Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht ihre Potenziale entfalten können und mit ihren Leistungen gesehen werden. Und das in den unterschiedlichsten Arten von Organisationen, z.B. in Unternehmen, Hochschulen und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen, aber auch in Medien-, Kunst-, und Kulturorganisationen.

Ines Großkopf ist für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Metavorhaben meta-IFiF verantwortlich, Julia Meyer für den Bereich Monitoring und Transfer von Ergebnissen.




Vergangene Vorträge

Von der Forschung zur Praxis: Unternehmenskommunikation & PR für mehr Sichtbarkeit innovativer Frauen

Diskussionsrunde 3. Februar 2026
Dr. Lara Altenstädter, Prof. Dr. Kerstin Ettl, Prof. Dr. Sylvia Hubner-Benz, Katja Mayer (Bertelsmann Stiftung)
IFiF-Projekte EXENKOWE!SeeHerTech

Frauen leisten mit ihren Innovationen einen zentralen Beitrag zur wirtschaftlichen und technologischen Entwicklung. Dennoch stehen in der öffentlichen Wahrnehmung eher die Männer im Fokus, während die Frauen mit ihren innovativen Leistungen nur selten sichtbar werden.
Wie können Unternehmenskommunikation und PR dazu beitragen, das zu ändern und innovative Frauen mit ihren Leistungen und ihrer Expertise sichtbarer zu machen?
In der interdisziplinären Online-Diskussion stand diese Frage für die Expertinnen aus Wissenschaft und Praxis im Zentrum. Moderiert wurde die Diskussionsrunde von Christina Rouvray, Projektleitung meta-IFiF. An der Diskussionsrunde teilgenommen haben Dr. Lara Altenstädter, Prof. Dr. Kerstin Ettl, Prof. Dr. Sylvia Hubner-Benz und Katja Mayer. 

Zum ausführlichen Nachbericht

Vergessen, verschwunden, verstreut. Unsichtbare Dramatikerinnen und Kritikerinnen um 1800

Vortrag 13. Januar 2026
Dr. Anna Axtner-Borsutzky, PD Dr. Marília Jöhnk
Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), Goethe-Universität Frankfurt am Main
IFiF-Projekt Lost in Archives

Dr. Anna Axtner-Borsutzky und PD Dr. Marília Jöhnk von IFiF-Projekt Lost in Archives zeigten im Rahmen des Vortrags wie sie Dramatikerinnen und Kritikerinnen um 1800 wiederentdecken und sichtbar machen.  
Zu Beginn des IFiF-Impulse-Vortrags erläuterten die Referentinnen die drei Kulturbereiche, denen sich das interdisziplinäre Forschungsprojekt Lost in Archives widmet: Literaturkritik, Theaterwesen und Militärliteratur und erklärten deren strukturellen Gemeinsamkeiten. Sie gingen außerdem auf die Frage ein welche "Mechansimen der Unsichtbarmachung" dazu führen, dass Frauen aus diesen Bereichen vergessen wurden.
Durch die Recherche in Archiven möchte das Team Dramatikerinnen, Literaturkritikerinnen, Übersetzerinnen und Verfasserinnen von Militärliteratur aufspüren und wieder sichtbar machen.  

Zum ausführlichen Nachbericht

"Mutterschaft ist eigentlich der Hauptfaktor hier" – Zur Situation von Wissenschaftlerinnen mit Kindern

Vortrag 9. Dezember 2025
Dr. Franka Metzner-Guczka, Dr. Lisa Tölle
Pädagogische Hochschule Freiburg
IFiF-Projekt Moms@Science

In diesem Vortrag berichten Dr. Lisa Tölle und Dr. Franka Metzner-Guczka über erste Zwischenergebnisse aus dem IFiF-Projekt Moms@Science. In dem Projekt werden die Geschichten, Herausforderungen, Lösungen und Leistungen erfolgreicher und innovativer Wissenschaftlerinnen mit Kind(-ern) sichtbar und einem breiten (Fach-)Publikum zugänglich gemacht. Ziel ist es, Strukturen offenzulegen, die ihre Potentialentfaltung und Sichtbarkeit beeinflussen, und daraus nachhaltige Maßnahmen abzuleiten. Das Projekt kombiniert dazu Forschung und Intervention: In narrativen Interviews wird untersucht, welche Faktoren den Erfolg und die Sichtbarkeit innovativer Wissenschaftlerinnen mit Kind(-ern) fördern oder hemmen. Auf dieser Basis entsteht eine Kampagne aus Social-Media-Konzept, Podcast-Reihe und Wanderausstellung, die Mütter in der Wissenschaft stärker in die öffentliche Wahrnehmung rückt. Ergänzend wird ein Maßnahmenkatalog für Hochschulen und andere Forschungseinrichtungen erarbeitet. 

Zum ausführlichen Bericht "Wie werden Wissenschaftlerinnen mit Kind(ern) sichtbarer?"

Wie wirkt Geschlechterdiversität in der ökologischen Transformation?

Vortrag 25. November 2025
Lukas Schmidt
Constructor University
IFiF-Projekt GREEN

In seinem Vortrag erläuterte Lukas Schmidt anhand von Forschungsergebnissen aus dem IFiF-Projekt GREEN, wie die Vielfalt von Perspektiven die ökologische Transformation bereichert. Er startete mit einer Vorstellung der drei Forschungsschwerpunkte, die es im IFiF-Projekt „GREEN – Gender-Research in Ecological Economics Network“ gibt: Geschlechterdiversität in Unternehmen, Geschlechterdiversität in nationalen Parlamenten und Investor*innengeschlecht und Startup-Finanzierung. Zum Abschluss richtete Lukas Schmidt den Blick von der Forschung hin zur Kommunikationsstrategie des Projekts: GREEN möchte wissenschaftliche Erkenntnisse nicht nur produzieren, sondern auch sichtbar machen. Dazu werden regelmäßig Social-Media-Beiträge gepostet. 

Zum ausführlichen Bericht "Geschlechterdiversität in der ökologischen Transformation"

Sichtbarkeit von Gründerinnen mit Erklärvideos und Podcasts unterstützen

Vortrag 7. November 2025
Zora Hocke-Bolte, Prof. Dr. Veronika Kneip
Frankfurt University of Applied Sciences
IFiF-Projekt SiGi

Prof. Dr. Veronika Kneip und Zora Hocke-Bolte vom IFiF-Projekt "Sichtbarkeit innovativer Gründerinnen (SiGi)“ zeigten in dem Vortrag, wie die Erstellung digitaler Bildungsangebote die Präsenz von Gründerinnen in den Medien und der Öffentlichkeit erhöhen kann. Dazu wurden die Entwicklung der Erklärvideos und des Podcasts des Projekts erläutert, die die wissenschaftlichen Erkenntnisse in einer verständlichen und praxisnahen Form für die Öffentlichkeit aufbereiten. Die Referentinnen stellten ihr Vorgehen und Handlungsempfehlungen zur Erstellung digitaler Bildungsangebote vor. 
Besonders im Fokus standen die Entwicklung konkreter Personas, um die Zielgruppe möglichst gut anzusprechen, die Erstellung von Plot, Videoskripten und Storyboard und der mögliche Einsatz von KI-generierten Stimmen für die Vertonung. 

Die Erklärvideos und Podcasts werden im Rahmen einer Online-Veranstaltung am 27. November veröffentlicht und sollen im Anschluss öffentlichkeitswirksam genutzt werden. 

Zum ausführlichen Bericht "Sichtbarkeit von Gründerinnen mit Erklärvideos steigern"

Innovatorin - Frauen treiben soziale Innovationen 

Vortrag 8. Oktober 2025
Julia Arnold
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
IFiF-Projekt INNOVATORIN

Am 8. Oktober 2025 fand der erste Vortrag der Vortragsreihe IFiF-Impulse "Exzellent und trotzdem unsichtbar?!" im Wintersemester 2025/2026 statt. Im Rahmen des IFiF-Projekts INNOVATORIN bot Julia Arnold einen Einblick in die Herausforderungen und Chancen für Frauen in sozialen Innovationsprozessen. Sie erläuterte wie das Projekt die Sichtbarkeit von Frauen in Innovationsfeldern in Sachsen-Anhalt fördern möchte. Im Fokus standen zentrale Fragen zur strukturellen Verankerung von Sichtbarkeit und die Rolle von Rollenvorbildern, um den Gendergap im Startup-Ökosystem zu schließen. Das Projekt zielt darauf ab, durch Interviews und Expertengespräche Handlungsempfehlungen für eine stärkere Anerkennung von sozialen Innovatorinnen zu entwickeln.

Zum ausführlichen Bericht "Wie können soziale Innovatorinnen sichtbar(er) werden?"

100 Malerinnen – 100 Kurzportrait-Videos: Sichtbarkeit für Frauen durch die Kraft von 100 YouTube-Videos

Vortrag 1. Juli 2025
Anabel Derlam
Draw my Business GmbH
IFiF-Projekt Malerinnen_Kurzvideos

Im Rahmen der Online-Vortragsreihe IFiF-Impulse stellte Anabel Derlam eine besondere Form der Sichtbarmachung vor: Kurzportrait-Videos von Malerinnen auf YouTube. Anabel Derlam machte deutlich, dass sich das Vorgehen und die Erkenntnisse des IFiF-Projekts als Modell auch auf andere Bereiche übertragen lassen. Konkret geht es in dem Projekt darum, Malerinnen vergangener Jahrhunderte sichtbar zu machen, indem ihr Werk und Wirken in den öffentlichen Diskurs eingebracht werden. Dafür werden 100 Malerinnen-Kurzportraits in Videoform erstellt und auf zwei YouTube-Kanälen veröffentlicht – einem deutschsprachigen und einem internationalen mit englischsprachigen Videos und Untertiteln in 37 Sprachen.

Zum ausführlichen Bericht 100 Malerinnen – 100 Kurzportrait-Videos

Sind Statusbestrebungen und Aufgabenwahl in der Wissenschaft karriereentscheidend?

Vortrag 16. Juni 2025
Sara Marie Engeler, Prof. Dr. Christiane Schwieren
Universität Heidelberg
IFiF-Projekt heiCHANGE

In dem IFiF-Impulse-Vortrag von heiCHANGE ging es um Wissenschaftlerinnen und ihren Umgang mit Statuswettbewerben und Aufgabenwahl und die Auswirkungen auf ihre wissenschaftlichen Karrieren. Am 16. Juni 2025 fand der bereits vierte Vortrag der Online-Vortragsreihe IFiF-Impulse "Exzellent und trotzdem unsichtbar?!" in diesem Sommersemester mit rund 90 Teilnehmenden statt. Sara Engeler und Prof. Dr. Christiane Schwieren vom IFiF-Projekt “heiCHANGE – Sichtbarkeit durch strukturellen Wandel“, das an der Universität Heidelberg angesiedelt ist, stellten Erkenntnisse aus der experimentellen Wirtschaftsforschung und ihrem Forschungsprojekt vor.

Zum ausführlichen Bericht Sind Statusbestrebungen und Aufgabenwahl in der Wissenschaft karriereentscheidend?

Gefühlt unpassend? Psychologische Ursachen der Unterrepräsentation von Frauen in männlich-stereotypisierten Disziplinen am Beispiel der Philosophie

Vortrag 27. Mai 2025
Arian Leopold
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
IFiF-Projekt Bildersturm

Im Rahmen der IFiF-Impulse-Reihe erläuterte Arian Leopold psychologische Ursachen, die für die Unterrepräsentation von Frauen in männlich-stereotypisierten Disziplinen verantwortlich sind. Arian Leopold startete seinen Vortrag mit einem Überblick über das interdisziplinäre Forschungsprojekt Bildersturm. Das Projekt ist aufgeteilt in fünf Teilprojekte, was es dem Projekt ermöglicht, an vielen Stellschrauben zu drehen, um Frauen in der Philosophie sichtbar zu machen und neue Vorbilder zu etablieren. Im Fokus des Vortrags stand das Teilprojekt "Stereotype über Philosoph:innen - Interventionen und Erfassung (SOPH:IE)", in dem mit empirischen Methoden psychologische Ursachen für die Unterrepräsentation von Frauen in der Philosophie erforscht werden. 

Zum ausführlichen Bericht Gefühlt unpassend?

Not All Scientists Are Treated Equally: The Bias in the Distribution of Wikipedia Biographies

Vortrag 14. Mai 2025
Prof. Dr. Elke Wolf, Zeynep Inal, Lina Spagert
Hochschule München
IFiF-Projekt Prof:inSicht

In diesem IFiF-Impulse-Vortrag stellten Prof. Dr. Elke Wolf und Zeynep Inal von Prof:inSicht Studienergebnisse zur Sichtbarkeit von Professor*innen auf Wikipedia vor. Als achtmeistbesuchte Website weltweit und mit mehr als 50 % Nutzung in der deutschen Bevölkerung dient Wikipedia als wichtiges Tor zur Sichtbarkeit und Anerkennung im wissenschaftlichen Diskurs. Ein Eintrag dort stärkt die Glaubwürdigkeit und verleiht wissenschaftlicher Arbeit öffentliche Relevanz. Die Plattform bietet Wissenschaftler*innen die Möglichkeit, als Expert*innen wahrgenommen und gefunden zu werden. Doch wer erhält einen solchen Eintrag? 

Zum ausführlichen Bericht Not All Scientists Are Treated Equally

Steigerung der Sichtbarkeit von Expertinnen - Erfahrungen und Handlungsempfehlungen aus dem Projekt Westfälische Erfinderinnen

Vortrag 28. April 2025
Prof. Dr. Julia Frohne
Westfälische Hochschule
IFiF-Projekt WE!

Mit dem Vortrag "Steigerung der Sichtbarkeit von Frauen als Expertinnen – Erfahrungen und Handlungsempfehlungen aus dem Projekt Westfälische Erfinderinnen“ von Prof. Dr. Julia Frohne startete die Online-Vortragsreihe IFiF-Impulse in das aktuelle Semester. Julia Frohne berichtete aus der Forschung, dass Sichtbarkeit so wichtig ist, da sie gesellschaftliche Erwartungen und Zuschreibungen verändern. Sie kann u.a. durch bestimmte Posten, Preise, Medienberichte und Auftritte auf Veranstaltungen entstehen. Sichtbarkeit sei ein selbstreferenzierendes System, da bereits bekannte Personen und Netzwerke häufig als erstes z. B. für Medienberichte angefragt würden.

Zum ausführlichen Bericht Steigerung der Sichtbarkeit von Frauen als Expertinnen

Erkenntnisse aus der Medienanalyse mit dem GenderEqualityTechTool und Auswirkungen der Sichtbarkeit innovativer Frauen

Vortrag 21. Januar 2025
Alexandra Abler
TU München
IFiF-Projekt SESiWi

Warum werden Frauen seltener und anders in den Medien dargestellt als Männer? Mit dieser Frage beschäftigt sich das IFiF-Projekt "SESiWi – Strukturelle Erhöhung der Sichtbarkeit von Wissenschaftlerinnen an Universitäten, Forschungseinrichtungen und in klassischen und digitalen Medien" der TU München, das Teil der Förderrichtlinie Innovative Frauen im Fokus des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ist. Alexandra Abler zeigte in dem IFiF-Online-Vortrag, wie Erkenntnisse genutzt werden können, um mangelnde Sichtbarkeit von Wissenschaftlerinnen in der Berichterstattung zu identifizieren und zu reduzieren.

Zum ausführlichen Bericht Erkenntnisse aus der Medienanalyse mit dem GenderEqualityTechTool

Leaky Pipeline in der Kommunikationswissenschaft

Vortrag 11. Dezember 2024
Dr. Maike Braun
Universität Hohenheim
IFiF-Projekt Diversity-X

Gibt es eine Leaky Pipeline in der Kommunikationswissenschaft? Und wenn ja, wie können wir das ändern? Um dieses Thema ging es im IFiF-Impulse-Vortrag von Dr. Maike Braun.Sie präsentierte aktuelle Daten zum Status quo der Repräsentation von Frauen in der Kommunikationswissenschaft und stellte ein Tool zur Messung der Gender-Diversität von Zitationen vor. Wissenschaft sollte die Vielfalt unserer Gesellschaft widerspiegeln, aber in vielen Fächern sind Frauen z. B. bei den Professuren unterrepräsentiert und werden seltener zitiert. 

Zum ausführlichen Bericht Leaky Pipeline in der Kommunikationswissenschaft

Strategien von und für Wissenschaftlerinnen zur Sichtbarkeitssteigerung in sozialen Medien

Vortrag 18. November 2024
Prof. Dr. Judith Ackermann, Anna-Sophie Barbutev, Anne-Kathrin Gerlieb, Johanna Hartmann
Fachhochschule Potsdam
IFiF-Projekt WIM

Im Rahmen der Vortragsreihe IFiF-Impulse stellte das IFiF-Projekt "Wissenschaftlerinnen in die Medien“ Strategien zur Sichtbarkeitssteigerung in Sozialen Medien vor. Kann Social Media dabei helfen, die mediale Sichtbarkeit von Wissenschaftlerinnen zu erhöhen? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Projekt "Wissenschaftlerinnen in die Medien" der FH Potsdam, das Teil der Förderrichtlinie "Innovative Frauen im Fokus" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ist. Am 18. November 2024 haben Prof. Dr. Judith Ackermann, Anne-Kathrin Gerlieb und Johanna Hartmann im Rahmen der Online-Vortragsreihe "IFiF-Impulse" von den Aktivitäten und Erkenntnissen aus ihrem Projekt berichtet.

Zum ausführlichen Bericht Strategien von und für Wissenschaftlerinnen zur Sichtbarkeitssteigerung

Unternehmerische Sichtbarkeit zwischen Doing und Undoing Gender

Vortrag 8. Oktober 2024
Prof. Dr. Veronika Kneip, Dr. Melanie Slavici
Frankfurt University of Applied Sciences
IFiF-Projekt SiGi

Am 8. Oktober 2024 fand der erste Vortrag der Online-Reihe IFiF-Impulse im Wintersemester 2024/2025 statt. Prof. Dr. Veronika Kneip und Dr. Melanie Slavici vom IFiF-Projekt SiGi (Sichtbarkeit innovativer Gründerinnen) eröffneten mit ihrem Online-Vortrag “Unternehmerische Sichtbarkeit zwischen Doing und Undoing Gender” die nächste Runde. Das Projekt SiGi wird im Rahmen der Förderrichtlinie “Innovative Frauen im Fokus” des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert und forscht zu den Strukturen, die die Sichtbarkeit von innovativen Gründerinnen beeinflussen. Denn Startups und vor allem technologische Startups werden nach wie vor deutlich häufiger von Männern als von Frauen gegründet. Dafür wurden Gründerinnen und Gründer von Tech-Startups interviewt. 

Zum ausführlichen Bericht Unternehmerische Sichtbarkeit zwischen Doing und Undoing Gender

Innovative Frauen und ihre Vorbildfunktion

Vortrag 2. Juli 2024
Laura Korock, Vivien Duntze
Europa-Universität Flensburg, Hochschule Flensburg
IFiF-Projekt WINnovation

Am 2. Juli fand der letzte Vortrag in diesem Semester in der Online-Vortragsreihe IFiF-Impulse statt, die vom Metavorhaben meta-IFiF durchgeführt wurde. Unter dem Titel "Innovative Frauen und ihre Vorbildfunktion" stellten Laura Korock und Vivien Duntze die Ergebnisse ihrer Begleitforschung im Projekt WINnovation, das im Rahmen der Förderrichtlinie "Innovative Frauen im Fokus" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert wird, vor. Das Projekt ist ein Verbundprojekt der Europa-Universität Flensburg, der Hochschule Flensburg und des Hanse Innovation Campus Lübeck. Ziel ist es, innovative Frauen sichtbarer zu machen, weibliche Role Models aufzuzeigen und jungen Frauen und Mädchen mehr Vertrauen in sich selbst und ihre Innovationskraft zu geben. Dies geschieht über verschiedene Formate wie Veranstaltungen und Mentoring.

Zum ausführlichen Bericht Innovative Frauen und ihre Vorbildfunktion

Visual Storytelling am Beispiel des IFiF-Projekts UN/SEEN

Vortrag 11. Juni 2024
Dr. Aliena Guggenberger, Julia Neller
Hochschule Mainz
IFiF-Projekt UN/SEEN

Dr. Aliena Guggenberger und Julia Neller stellten das Projekt "UN/SEEN. Innovative Frauen im Grafik-Design 1865–1919 & heute" vor. Dabei lag der Schwerpunkt auf der Kommunikationsstrategie des "Visual Storytelling“ anhand des Instagram-Kanals unseen.women.design, wobei besonders die Verzahnung von Wort und Bild hervorgehoben wurde. Um Sichtbarkeit für die Frauen zu schaffen, die nicht gezeigt werden, durchforstet das Projektteam von UN/SEEN Archive, Sammlungen und Nachlässe und trifft Nachfahren und Sammler*innen. Die Funde werden anschließend gesichtet, sortiert und digitalisiert. Über 270 Grafik-Designerinnen konnten so in der bislang 1 ½-jährigen Projektlaufzeit ausfindig gemacht werden.

Zum ausführlichen Bericht Visual Storytelling am Beispiel des IFiF-Projekts UN/SEEN

Gibt es einen Gender Citation Gap in der Politikwissenschaft und wenn ja, was sind die Ursachen?

Vortrag 23. Mai 2024
Prof. Dr. Ingo Rohlfing
Universität Passau
IFiF-Projekt Gender Citation Gap

Am 23. Mai 2024 fand der zweite Vortrag der Online-Vortragsreihe in diesem Semester statt. Prof. Dr. Ingo Rohlfing von der Universität Passau stellte in seinem Online-Vortrag die Forschungsergebnisse aus dem IFiF-Projekt "Gender Citation Gap" zur Zitations- und Publikationshäufigkeit von Männern und Frauen in der Politikwissenschaft vor. Er betonte, dass Zitationen von Zeitschriftenartikeln in wissenschaftlichen Disziplinen von großer Bedeutung sind. Eine höhere Anzahl von Zitationen wird oft gleichgesetzt mit mehr Aufmerksamkeit für eine Veröffentlichung, mehr "impact" und höherer Arbeitsqualität. Somit sind sie wichtig für die wissenschaftliche Karriere und öffentliche Wahrnehmung einer Person. Forschungsergebnisse aus verschiedenen Fachdisziplinen zeigen, dass die Publikationen von Männern häufiger zitiert werden als die Publikationen von Frauen, was als "gender citation gap" bezeichnet wird.

Zum ausführlichen Bericht Gibt es einen Gender Citation Gap?

Visibility Gap - Warum sich Wissenschaftlerinnen doppelt anstrengen müssen

Vortrag 22. April 2024
Prof. Dr. Gabriele Fischer, Stefanie Urchs
Hochschule München
IFiF-Projekt Prof:in Sicht

Sichtbarkeit ist in der Wissenschaft zu einem wertvollen Gut geworden. Es zeigen sich jedoch deutliche Unterschiede in Bezug auf das Geschlecht: gleiche Sichtbarkeitsanstrengungen führen nicht zwangsläufig zu gleicher Sichtbarkeit. Das wirft Fragen auf: Wie findet die Herstellung von Sichtbarkeit statt? Mit welchen Hürden sind Frauen dabei konfrontiert? Welche Handlungsmöglichkeiten zeigen sich? Das interdisziplinäre Projekt Prof:In Sicht beleuchtet die Mechanismen, die dem Sichtbarkeitshandeln zugrunde liegen. Mit qualitativen und quantitativen Forschungsansätzen wird untersucht, wie Wissenschaftler*innen Sichtbarkeit herstellen. Mit informatischen Methoden wird analysiert, wie auffindbar Wissenschaftler*innen im Netz sind.

Zum ausführlichen Bericht Workshop Visibility Gap

Workshop: Do it your way - Entwicklung einer authentischen Sichtbarkeitsstrategie für Wissenschaftlerinnen

Vortrag 16. Januar 2024
Dr. Katja Knuth-Herzig
ZWM Speyer
IFiF-Projekt SPARK

Mit den eigenen Kompetenzen und der eigenen Forschung sichtbar werden – darum ging es am 16. Januar 2024 in der Online-Vortragsreihe IFiF-Impulse. Dr. Katja Knuth-Herzig bot unter dem Titel "Do it your way - Entwicklung einer authentischen Sichtbarkeitsstrategie für Wissenschaftlerinnen" einen Kurzworkshop an, der zum Ziel hatte, erste Ideen für die eigene Sichtbarkeitsstrategie zu erarbeiten und allen Teilnehmerinnen einen Impuls zu geben, mit der eigenen Sichtbarkeit zu starten.

Zum ausführlichen Bericht Do it your way

Female Entrepreneurship - Gründen Frauen anders?

Vortrag 5. Dezember 2023
Dr. Melanie Slavici, Prof. Dr. Veronika Kneip
Frankfurt University of Applied Sciences
IFiF-Projekt SiGi

Von Frauen gegründete Startups erhalten weltweit nur ca. zwei Prozent des Risikokapitals – warum ist das so? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Vortrags von Dr. Melanie Slavici und Prof. Dr. Veronika Kneip. Nach einer Einführung in das Thema (Female) Entrepreneurship wurde die Frage nach den großen Unterschieden bei der Vergabe von Risikokapital für männliche und weibliche Gründer*innen aufgeworfen. Mögliche Erklärungsansätze sind zum Beispiel die "demand-side debt aversion" (weniger Risikofreude und Gründungen in weniger kapitalintensiven Branchen) oder auch "supply-side discrimination" (eine männlich dominierte Investoren-Szene investiert eher in Gründerteams, die ihnen vertraut sind). Diese Ansätze wurden vorgestellt und gemeinsam diskutiert.

Zum ausführlichen Bericht Female Entrepreneurship - Gründen Frauen anders?

Professorinnen im Sport: Sichtbarkeit, Wahrnehmung und Vorbildfunktion

Vortrag 7. November 2023
Prof. Dr. Pamela Wicker, Dr. Katrin Scharfenkamp
Universität Bielefeld
IFiF-Projekt SiWaProf

In dem IFiF-Impulse-Vortrag ging es um die die Sichtbarkeit von Professorinnen im Sport, konkret in den Disziplinen Sportökonomie, Sportmanagement und Sportsoziologie. Dr. Katrin Scharfenkamp stellte das Projektdesign von SiWaProf vor und präsentierte anschließend aktuelle empirische Forschungsergebnisse aus dem Projekt. Im ersten Teil ging es um Professor*innen als Vorbilder und ihre Auswirkungen auf die Karriereentscheidungen von Akademiker*innen. Im zweiten Teil präsentierte sie Ergebnisse zum Zusammenhang zwischen wahrgenommenen Attributen von Wissenschaftler*innen in Sportökonomie, Sportmanagement und Sportsoziologie sowie zur wahrgenommenen Rollenpassung von Wissenschaftler*innen in diesen Disziplinen. Der dritte Teil fokussierte auf die Forschungsergebnisse zur medialen Wahrnehmung von Wissenschaftler*innen im Sport.

Zum ausführlichen Bericht Professorinnen im Sport

Der Gender Visibility Gap in der Wissenschaft: Positionen, Akteur*innen, Handlungsoptionen

Vortrag 17. Oktober 2023
Prof. Dr. Ute Klammer, Eva Wegrzyn
Universität Duisburg-Essen
IFiF-Projekt EXENKO

 Prof. Dr. Ute Klammer und Eva Wegrzyn gaben in diesem Vortrag einen Einblick in die aktuelle Studienlage zu Geschlechterunterschieden in der Sichtbarkeit von Wissenschaftler*innen. Untersuchungen zeigen, dass es diese auf zwei Ebenen der Sichtbarkeit gibt: wissenschaftsintern, z. B. bei Publikationen und Zitationen, sowie bei der Wissenschaftskommunikation, also dem Transfer von Forschungsergebnissen in die Gesellschaft. Anschließend widmeten sie sich der Frage, wie verschiedene Akteursgruppen aus der Wissenschaft zu dem Thema stehen – und welche Handlungsmöglichkeiten diese jeweils haben. Dazu stellten sie Ergebnisse ihrer Studie vor, in der Interviews mit PostDocs, Professorinnen, Verantwortlichen für Hochschulkommunikation und Gleichstellungsbeauftragten geführt wurden.

Zum ausführlichen Bericht Gender Visibility Gap in der Wissenschaft