WomenInQuantumTech

Un/Sichtbarmachung von Frauen in den Quantentechnologien – Entwicklung wirksamer Strategien für mehr Teilhabe


Steigerung der Sichtbarkeit von Frauen in Quantentechnologien

Quantentechnologien sind Schlüsseltechnologien der Zukunft. Mit ihren breiten Anwendungsfeldern tragen sie zur Lösung zentraler gesellschaftlicher Herausforderungen und damit zur nachhaltigen und zukunftsorientierten Entwicklung unserer Gesellschaft bei. Gleichwertige Teilhabe von hochqualifizierten Frauen in den Quantentechnologien ist jedoch noch nicht realisiert, denn Frauen sind gerade in jenen MINT-Fächern, die auf eine Forschungs- und Entwicklungstätigkeit in den Quantentechnologien hinführen, wie etwa Physik, Informatik und einige Ingenieurwissenschaften, noch stark unterrepräsentiert. Zudem sind die Frauen, die als Leistungs- und Potenzialträgerinnen in den Quantentechnologien tätig sind, weniger sichtbar als ihre männlichen Kollegen. Diese mangelnde Sichtbarkeit betrifft sowohl die innerfachliche Sichtbarkeit und Anerkennung in der wissenschaftlichen Gemeinschaft, ausgedrückt z.B. über Ehrungen oder Bekleidung hochrangiger Leitungspositionen, als auch die außerfachliche Sichtbarkeit in Öffentlichkeit, Wirtschaft, Politik und Medien.

Das Projekt WomenInQuantumTech erforscht Mechanismen des Un/Sichtbarmachens und des Un/Sichtbarhaltens von Frauen in den Quantentechnologien und übersetzt die Ergebnisse unter Beteiligung von bereits erfolgreichen Führungspersonen, Leistungs- und Potenzialträgerinnen sowie deren Netzwerken in inner- und außerfachliche Sichtbarkeitsstrategien.


Alles auf einen Blick

Wir sind ein interdisziplinäres Team an der Freien Universität Berlin mit Expertise sowohl in den Sozialwissenschaften, den Science and Technology Studies, den Diversity Studies, als auch in der Physik.

Zum Team gehören Prof. Dr. Martina Erlemann, Andrea Bossmann, Tamar Grosz, Carl-Levi Reuter und Lisa-Marie Rudek.

Unser Ziel ist die Entwicklung wirksamer und nachhaltiger Strategien sowie Handlungsempfehlungen auf struktureller Ebene zur Stärkung und Verbesserung der inner- und außerfachlichen Sichtbarkeit von Frauen in den Quantentechnologien.

Wir adressieren in erster Linie die Fachcommunities der Quantentechnologie und der für sie relevanten Wissenschaften, insbesondere der Physik, der Informatik und einiger Ingenieurswissenschaften. Zusätzlich werden die im Projekt entwickelten Strategien und Handlungsempfehlungen als adaptierbares Modell auch für andere Schlüsseltechnologien zur Verfügung gestellt.

Wir führen Interviews und Gruppendiskussionen mit Frauen, die in der Quantentechnologie und -forschung arbeiten, sowie teilnehmende Beobachtungen an Forschungsinstituten der Quantum Alliance durch. Gemeinsam mit diesen Frauen wollen wir auf Grundlage der Ergebnisse Handlungsempfehlungen und Strategien für eine angemessenere und bessere inner- und außerfachliche Sichtbarkeit von Frauen in den Quantentechnologien entwickeln.


Aktuelles aus dem Projekt

  • IFiF-Projekte WomenInQuantumTech

    Spotlight on: WomenInQuantumTech

    Das IFiF-Projekt untersucht, welche Mechanismen die Sichtbarkeit von Frauen in den Quantentechnologien fördern oder behindern. Dabei geht es auch um das Phänomen der Hypervisibilität.

  • IFiF-Projekte WomenInQuantumTech

    Frauen in Quantentechnologien und ihre Sichtbarkeit

    Projektleiterin Prof. Dr. Martina Erlemann vom IFiF-Projekt WomenInQuantumTech zeigte erste Forschungsergebnisse zur (Un-)Sichtbarmachung von Wissenschaftlerinnen in den Quantentechnologien.


Highlights

  • Projekt im Fokus WomenInQuantumTech. Interview mit der Projektleitung Prof. Dr. Martina Erlemann und den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Andrea Bossmann und Tamar Grosz.

    Projekt im Fokus: Interview

    WomenInQuantumTech untersucht, warum Frauen in den Quantentechnologien häufig weniger sichtbar sind als ihre männlichen Kollegen und welche Mechanismen ihre Sichtbarkeit fördern oder behindern. Erfahren Sie im Interview mit Prof. Dr. Martina Erlemann, Andrea Bossmann und Tamar Grosz mehr über das Projekt, seine bisherigen Erkenntnisse und die daraus resultieren Handlungsempfehlungen.

    Zum Interview Projekt im Fokus: Interview
  • Eine Grafik für die Reihe #3FragenAn, diesmal an die Projektleiterin Prof. Dr. Martina Erlemann von IFiF-Projekt _WomenInQuantumTech.

    #3FragenAn

    meta-IFiF wollte mehr über die Mechanismen wissen, die Frauen in den Quantentechnologien un-/sichtbar machen, und hat bei der Projektleiterin Prof. Dr. Martina Erlemann nachgefragt.

    Zu #3FragenAn #3FragenAn

Steckbrief

Institution:
Freie Universität Berlin (FU)
Laufzeit:
Oktober 2024 - September 2027
Kontakt:
Prof. Dr. Martina Erlemann, Andrea Bossmann
womeninquantumtech@physik.fu-berlin.de