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Call for Papers: Fachzeitschrift "Gender, Work & Organization"

Zum Thema "Gendered Practices at Work: (Un)intended Consequences Across Organizations and Markets" können bis zum 31. Januar 2027 Beiträge eingereicht werden.

Für eine Sonderausgabe der Fachzeitschrift Gender, Work & Organization werden Beiträge zum Thema "Gendered Practices at Work: (Un)intended Consequences Across Organizations and Markets" gesucht. Der Call beschäftigt sich mit geschlechterbezogenen Praktiken in Organisationen, Branchen und Märkten sowie deren beabsichtigten und unbeabsichtigten Folgen.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie geschlechtsspezifische Verhaltensweisen, Normen und Strukturen im Arbeitsalltag entstehen, reproduziert oder verändert werden und wie sie Ungleichheiten fördern oder abbauen können. Besonders gefragt sind Beiträge zu folgenden Schwerpunkten:

  • Wie gehen weibliche und männliche Beschäftigte mit geschlechtsspezifischen Praktiken in frauendominierten bzw. männerdominierten Branchen um? Gibt es Unterschiede zwischen diesen Branchen?
  • Welche konkreten geschlechtsspezifischen Praktiken wenden Frauen an und welche Männer, und welche Folgen hat dies für die Organisationskultur?
  • Wie prägen aktuelle Diskurse geschlechtsspezifische Praktiken? Beeinflussen diese geschlechtsspezifischen Praktiken organisatorische Ergebnisse, Leistungen oder Auswirkungen?
  • Wie wirken sich die Produktion, Reproduktion und Konstruktion von Geschlecht auf geschäftliche Ergebnisse aus? Sind die Auswirkungen innerhalb und außerhalb von Organisationen gleich oder unterschiedlich?
  • Ibarra (1993) erklärte, dass organisatorische Kontexte Frauen und Minderheiten vor einzigartige Herausforderungen stellen, wenn es darum geht, ihre persönlichen Netzwerke aufzubauen. Wie beeinflussen geschlechtsspezifische Praktiken auf der Grundlage dieser Argumente die Netzwerke von Frauen?
  • Wer sind die Akteur*innen, die geschlechtsspezifische Praktiken auf den verschiedenen Ebenen aktiv konstruieren, ihnen widerstehen und sie gestalten? Welche Bedingungen begünstigen und welche behindern die Entstehung, Veränderung und Anwendung geschlechtsspezifischer Praktiken?
  • Wie wirkt sich die Darstellung von Frauen und Männern in der Wirtschaft – durch mediale Darstellungen und Richtlinien – auf Führungsstereotypen aus?
  • Wie schaffen, entwickeln oder konstruieren Frauen mit intersektionalen Identitäten oder sozialen Erfahrungen – wie beispielsweise LGBTQIA++-Personen oder Migrantinnen – neue geschlechtsspezifische Praktiken?
  • Inwiefern beeinflussen diese Praktiken Organisationen, Branchen und Märkte?
  • Wie werden geschlechtsspezifische Praktiken in von Frauen bzw. Männern dominierten Branchen geprägt?

Willkommen sind konzeptionelle, empirische und methodische Beiträge, die zu einem besseren Verständnis der Entstehung und Auswirkungen geschlechterbezogener Praktiken in Organisationen und Märkten beitragen.