meta-IFiF

meta-IFiF beim MINT-Gipfel 2026

Neun MINT-Projekte hat die IFiF-Förderrichtlinie vorzuweisen – ein guter Grund, um sie auf dem 14. Nationalen MINT-Gipfel in Berlin sichtbar zu machen.

Der neue Aktionsplans MINT+ wird von Bundesbildungsministerin Karin Prien und Bundesforschungsministerin Dorothee Bär vorgestellt.

Der 14. Nationale MINT-Gipfel in Berlin brachte Vertreter*innen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der MINT-Bildung zu diskutieren. Ein besonderes Highlight war die Vorstellung des neuen Aktionsplans "Entdecken, entwickeln, verändern: Der Aktionsplan MINT+" durch Bundesbildungsministerin Karin Prien; mit dem Aktionsplan soll die bisherige Förderung in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik weiterentwickelt und die außerschulische MINT-Bildung stärker mit Zukunftskompetenzen sowie kreativ-künstlerischen Ansätzen verknüpft werden.

Bundesforschungsministerin Dorothee Bär stellte die Verbindung zur High Tech Agenda her, die einen Beitrag zur Förderung von Innovation in den bekannten und neuen MINT-Forschungsfeldern leistet.  

Ein weiteres Highlight war die Keynote von Professorin Dr. Miriam Meckel, Kommunikationswissenschaftlerin an der Universität St. Gallen und Unternehmerin. Sie sprach über die Frage, warum Problemlösungskompetenzen, MINT-Bildung, KI und außerschulische Lernorte die Basis für die Gründungen von morgen sind. Die rasche Weiterentwicklung von Künstlicher Intelligenz kann einen "Capability Jump" von reiner Effizienz zu Erweiterung ermöglichen. Herausfordernd bleibt, mit den schnellen Änderungen und laufend neuen Möglichkeiten der KI Schritt zu halten und sie weiterhin effektiv einzusetzen, aber auch aktiv zu gestalten. Denn KI zeigt lediglich den bisherigen Wissensstand, also faktisch den der Vergangenheit. Auch im Hinblick auf die KI gilt: Technologie ist an sich nie gut oder schlecht, aber auch nicht neutral. Sie ist immer von den Menschen gesteuert, die sie entwickeln und gestalten. Ob das kritische Denken durch KI also gestört wird und es zu einer faktischen Entmündigung des Menschen durch die Technik kommt, ist steuerbar! 

Christina Rouvray, Ines Großkopf und Sabine Mellies am Stand von kompetenzz | Bild: kompetenzz.de

Unter den Projekten, die das BMFTR auch in der Förderrichtlinie "Innovative Frauen im Fokus" fördert, befinden sich neun, die sich auf unterschiedliche Weise mit MINT-Themen beschäftigen. Am Informationstisch von kompetenzz hatten wir von meta-IFiF die Gelegenheit, deren Inhalte in den MINT-Gipfel einzubringen und sie bei den ca. 300 Teilnehmenden der Veranstaltung bekannter zu machen. Denn gerade in MINT-Fächern sind Frauen stark unterrepräsentiert, leisten aber wichtige Beiträge zur Weiterentwicklung von Forschungsfragen. Um auf diesem Gebiet weitere Innovationen voranzutreiben, ist es unerlässlich, die Expertise und Erfahrung von innovativen Frauen einzubringen, anzuerkennen und sichtbar zu machen.  

Blick auf die Stände in der Turbinenhalle in Berlin

Sichtbarkeit hat auch für die Gewinnung und Bindung von Frauen in MINT-Berufsfeldern eine große Bedeutung. Das Metavorhaben meta-IFiF bündelt Erkenntnisse und Erfahrungen aus den Projekten der BMFTR-Förderrichtlinie "Innovative Frauen im Fokus" und entwickelt Handlungsempfehlungen, um die Sichtbarkeit innovativer Frauen in Wissenschaft und Wirtschaft nachhaltig zu stärken und vielfältige Karrierewege aufzuzeigen. Ebenso trägt die Plattform #InnovativeFrauen dazu bei, innovative Frauen aus Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft sichtbar zu machen und vielfältige Karrierewege aufzuzeigen. 

Das Metavorhaben "Innovative Frauen im Fokus" (meta-IFiF) ist angesiedelt bei kompetenzz. kompetenzz engagiert sich als Mitglied des Nationalen MINT Forums aktiv in der Arbeitsgruppe "MINT-Frauen 4.0" unter der Leitung der kompetenzz-Vorstandsvorsitzenden Prof.'in Barbara Schwarze sowie in der Arbeitsgruppe "Hochschule und Medien".