Herbstgespräch zu Angriffen auf die Geschlechterforschung
Herbstgespräch zu Angriffen auf die Geschlechterforschung
Geschlechterforschung und andere gesellschaftskritische Wissenschaftsfelder geraten zunehmend unter politischen und öffentlichen Druck. Antifeministische und extrem rechte Mobilisierungen richten sich gegen Gender Studies und andere Disziplinen wie Postcolonial und Decolonial Studies oder die kritische Rechtsextremismusforschung, aber auch gegen Gleichstellungspolitiken und gesellschaftliche Vielfalt. Sie sind Teil umfassender Angriffe auf Wissenschaftsfreiheit und demokratische Teilhabe.
Vor diesem Hintergrund lädt die Fachgesellschaft Geschlechterstudien zu einem einstündigen Herbstgespräch ein. Gemeinsam mit Prof. Dr. habil. Clarissa Rudolph (OTH Regensburg) und Prof. Dr. Renate Bitzan (TH Nürnberg) werden aktuelle Entwicklungen eingeordnet und mögliche sowie notwendige Gegenstrategien auf individueller, institutioneller und wissenschaftspolitischer Ebene diskutiert.
Welche Formen nehmen die gegenwärtigen Angriffe auf die Geschlechterforschung an, wie lassen sich diese politisch und gesellschaftlich einordnen und welche Auswirkungen haben sie? Wie können wir darauf reagieren? Welche Bündnisse und solidarischen Strukturen brauchen wir? Und wie können wir die Gender Studies in ihrer Heterogenität stärken, ohne Differenzen und Kontroversen innerhalb des Feldes auszublenden?
Nach einem kurzen Input von Clarissa Rudolph und einer ersten Kommentierung durch Renate Bitzan sollen diese Fragen diskutiert, Erfahrungen ausgetauscht und mögliche Handlungsstrategien entwickelt werden.
Die Teilnahme an der Online-Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist bis zum 27. Oktober 2026 möglich.