"Lost in Archives" beim Frühneuzeittag
Die AG Frühe Neuzeit des Verbands der Historiker und Historikerinnen Deutschlands lädt zur 16. Arbeitstagung ein. Unter dem Eindruck, dass die vielen Geschichten aus der Frühen Neuzeit, sich kaum mehr zu einer Geschichte der Frühen Neuzeit zusammenfügen lassen, wird die Frage gestellt, wie die Geschichte der Frühen Neuzeit erforscht und dargestellt werden kann. Wie können und wollen Historiker*innen diese Frühe Neuzeit erzählen?
Dieser Selbstverständigung des Faches will der Frühneuzeittag 2026 in Frankfurt am Main ein Forum geben. Der Titel "Frühe Neuzeit erzählen" zielt dabei auf beides: auf die Praxis des Erzählens und auf den Gegenstand dieser Erzählung(en). Die Tagung gliedert sich dabei in die drei Blöcke Grenzen, Signaturen und Erzählen.
Im dritten Block Erzählen leitet das IFiF-Projekt "Lost in Archives" die Sektion "Sichtbarkeit erzeugen – die Geschichte(n) unsichtbarer Frauen erzählen". "Lost in Archives" beschäftigt sich mit der Sichtbarmachung innovativer Frauen, die im 18. Jahrhundert und zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Männerdomänen (Militärliteratur, Theaterwesen, Literaturkritik) tätig waren.
Die Teilnahmegebühren betragen regulär 60 Euro und für Studierende und Promovierende 30 Euro. Die Anmeldung ist bis zum 6. September 2026 möglich.