IFiF-Projekte

Vergessene Archäologinnen: AktArcha-Ausstellung in Wildeshausen

AktArcha

Ab dem 10. September können Interessierte die Ausstellung des IFiF-Projekts AktArcha zu Frauen in der Archäologie im Urgeschichtlichen Zentrum Wildeshausen besuchen.

Frauen wirkten seit dem späten 18. Jahrhundert als Altertumskundlerinnen und Archäologinnen. Lange vor ihrer Zulassung zu Universitäten, lange vor der Etablierung der Archäologie als akademisches Fach. Sie sammelten, gruben aus, zeichneten, fotografierten, katalogisierten, inventarisierten, schrieben wissenschaftliche Werke und entwickelten dabei neue Methoden. Sie schufen damit wichtige Grundlagen der Archäologie. Viele dieser Frauen waren zu ihrer Zeit wegen ihrer Fachkenntnis und ihrer Beiträge zur Wissenschaft hoch geschätzt. Andere blieben im Schatten ihrer Ehemänner oder Vorgesetzten. Heute sind sie und ihre Pionierleistungen in der Öffentlichkeit kaum mehr bekannt.  

Die Ausstellung "Ein gut Theil Eigenheit“ – Lebenswege früher Archäologinnen“ vom IFiF-Projekt AktArcha stellt die Lebenswege von ausgewählten unsichtbaren Frauen in der Archäologie vor. Die Ausstellung kann vom 10. September bis zum 01. November 2026 im Urgeschichtlichen Zentrum Wildeshausen besucht werden.